Archiv der Kategorie: Vorbereitungsphase

Ich befasse mich seit etwa 3 Jahren mit dem Wunsch, das bisherige Lebensmodell gegen ein Neues auszutauschen. Die Umsetzung scheiterte immer an Wucht des Gepäckes – kognitiver und realer Art – das man als Mann so in den späten 50-ern mit sich herumschleppt. Irgendwann gelang es, zuerst die kognitiven Barrieren aus dem Weg zu räumen, etwa ein halbes Jahr zuvor wurde mit dem Verkauf des Hauses der erste wirklich große Schritt angegangen. Die nachfolgenden Blogartikel befassen sich mit meinen Gefühlslagen vom Tag “48 Tage vor der Abreise” an.

Minus 48 Tage – Schlimmer kann das nicht werden

Schlimmer kann’s nicht werden – also nehme ich den 12. Februar 2019 einfach mal als kalendarischen Punkt daher, der in der Chronologie der Ereignisse die Wende markiert. Es ist 5 Uhr morgens, es ist schweinekalt und ich liege schon seit einer Stunde im Bett und kann nicht schlafen, weil ich nicht weiß, wie ich das Klavier ins Auto kriegen soll. Draußen schneit’s, das Fenster vor mir ist ein schwarzes Loch und ich frage mich, warum muss jemand jetzt an diesem Ort sein?

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Minus 46 – Der Hund muss mit

Grad hab ich den letzten Friseurtermin für den Hund im neuen Jahr klargemacht. Dabei fällt mir auf: Wenn einer hier mal grad so überhaupt keine Schwierigkeiten macht, dann ist es unser Hund. Sein Universum dreht sich ohnehin nur um mich, Leberwurst und um das Signal der offenen Tür zur Frage “Ja darfst du denn mit?” Dann ist alles perfekt… Minus 46 – Der Hund muss mit weiterlesen

Minus 44 – Tag 2 in Berlin

Immer wieder schön hier. Berlin – speziell die Ecke hier ich Kreuzkölln oder Neuberg ist speziell. Manchmal frage ich mich, ob die vielen ausländischen Besucher hier glauben, das wäre Deutschland? Der Gedanke hat was sich vorzustellen, wenn die auch mal das Kontrastprogramm in Cham, Flensburg, Rüdesheim oder Garmisch erleben würden. Sowas in berlin mental zu vertiefen ist ebenso müßig wie mit den Schulverweigeren hier über fehlende Bildung in der 3. Welt zu reden. Das passt nicht, bzw. macht auf eine ziemlich unkonvetionelle Art und Weise überhaupt keinen Sinn. Minus 44 – Tag 2 in Berlin weiterlesen

Minus 42 – Ohne Strom nix los

Der große Tag der Technik. Seit früh um 8 wird am Ford Ranger herumgeschraubt. Gasfederwerk, dann zum TüV um die Auflastung auf 3,5 Tonnen einzutragen, derweil ein anderes Team sich um die Kabine kümmert. Dann der große Moment: ich darf den Pickup selbst unter die Kabine fahren – passt alles. Jetzt nur noch den Strom anschließen und ich kann mein Zuhause für die nächsten 12 Monate mit nach Hause nehmen nach 9 Stunden Schrauberei. Minus 42 – Ohne Strom nix los weiterlesen

Minus 41 – Was bleibt

Heute habe ich die Kabine abgeholt. Zuhause angekommen stellt sich raus, dass die bestellten Polster nicht geliefert wurden. Ich dreh bald ab. Heute morgen beim Straßenverkehrsamt lief erwartungsgemäß auch der Versuch ins Leere, den Ford auf die Firma zuzulassen. Es wäre zu dramatisch zu behaupten, das sich alles verschworen hätte, aber der Eindruck entsteht…

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