Minus 40 – Altes Haus/neues Haus

Es scheint, als hätten sich die beiden wenig zu sagen – dabei haben sie viel gemeinsam…Das alte Haus und unsere neue Heimat auf einem Foto vereint. 150 qm gegen 5 – da merkt man gleich, dass ein Wettkampf dieser beiden nicht über die Grundfäche entschieden werden kann.

Ein paar Details zu unserer Kabine: Es ist eine Nordstar 8 S SE und so ziemlich das Flaggschiff der Palette der schwedischen Wohnkabinenexperten. Ausschlaggebend für unsere Wahl war neben der Verfügbarkeit und dem Seiteneinstieg insbesondere die Qualität des großen Bettes mit 2,10 x 160 cm mit ordentlichen Matrazen auf einem ordentlichen Lattenrost. Der Alkoven ist von der Höhe her nicht üppig, aber auch nicht zu eng. Man kann da schon gemütlich “abhängen”.

Überzeugt hat mich neben dem Grundkonzepot das Wohnraumklima. Gut, es ist nur ein Raum und alles ist eng, aber ich sitze nicht auf umgedrehten Fahrzeugsitzen. Das Bad ist so gestaltet, dass man es wirklich nutzen kann, ohne sich beim Zähneputzen blaue Flecken zu holen. Alles ist sehr robust, gut zugänglich und sehr auf Alltagstauglichkeit gebürstet.

Die Heizung ist ein Traum ohne Lüftergetöse: Fußboden-Heizung und Strahlkörper – alles auf Wasserbasis und über Gas und Strom zu erhitzen bei überschaubarem Energiebedarf.

Der Kompressor-Kühlschrank sorgt für lange Standzeiten außerhalb der Zivilisation. Für das Auffüllen der 120 Ah-Batterieleistung sorgt eine mobile Solar-Anlage, die ich über einen Anschluss im Außen-Stromkasten bequem anschließen kann. ich habe mich bewusst gegen Solarzellen auf dem Dach entschieden, weil wir lange Zeit im Norden unterwegs sind, und hier eine optimale Ausrichtung nötig wird. Im Sommer dagegen möchte ich schattige Plätze aufsuchen, während der Solarkoffer abseits in der Sonne brutzelt. Über einen Ladebooster werden die beiden Bord-Batterien zuverlässig während der Fahrt geladen, sodass ich abends volle Batterien habe, die für 4 Tage reichen sollten – auch bei schlechtem Wetter.

Fahren und Spritverbrauch? Bislang unauffällig. Allerdings muss klar sein, dass der Ranger plus Kabine schon mal knapp an den 3000 Kg kratzt, 500 kg Zuladung kommen noch dazu. Ich hoffe, dass ich im gesamt-Mittel unter 12 Litern bleiben kann. Bin nur heilfroh, dass ich mich für den 6-Zylinder entschieden hab – es braucht Kraft, um diese Menge an Material in Bewegung zu bringen. Für Stabilität sorgt das neue Gasfahrwerk an der Hinterachse.

An Zubehör habe ich eine Markise, einen Radträger sowie Dachträger montiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.